Zwei weitere Kitas auf dem Riedberg

Kita „Quartier Westflügel“

Auf dem Riedberg  entsteht ein Haus nach dem anderen. Parallel zum Wohnungsangebot entwickelt Frankfurt in diesem Viertel zahlreiche Kinderbetreuungsangebote. Eine Kita – im Quartier Ginsterhöhe – wurde soeben fertig gestellt, zwei weitere befinden sich seit kurzem im Bau: im „Quartier Westflügel“ und im „Quartier Universität“. Beide bieten Ganztagesbetreuung an.

Fünfgruppiger Kindergarten „Zum Margarethenzehnten“
Im Februar starteten die Bauarbeiten auf dem zirka 2 300 Quadratmeter Grundstück neben der Universität. Ab Herbst 2016 soll der Neubau fertig sein. Dann spielen in der neuen Einrichtung mit Außenfläche bis zu hundert Kinder. Der Entwurf der Kita trägt die Handschrift von „1100 Architekten“ und ist im Passivhausstandard geplant. Der U-förmige Baukörper ist zweigeschossig und wurde auf optimalen Lichteinfall ausgerichtet. Die U-Form des Gebäudes dient zum einen als Schutz vor direkten Einblicken aus der Nachbarschaft, zum anderen schirmt es die Einrichtung vom öffentlichen Straßenraum ab. Großzügig verglaste Gruppen- und Aufenthaltsräume öffnen sich zum begrünten Innenhof und geben den Blick zur angrenzenden öffentlichen Grünfläche frei.
In dem Gebäude werden zwei Gruppenbereiche für Kinder unter drei und drei Gruppenbereiche für Kinder über drei Jahren realisiert. Die Nutzfläche für die fünf Gruppen beträgt etwa 770 Quadratmeter.

Sechsgruppige Kita entsteht im „Quartier Westflügel“
Zur Weiterentwicklung des Quartiers Westflügel gehört auch die Weiterentwicklung der sozialen Infrastruktur. Eine Kita wurde bereits fertig gestellt, eine weitere befindet sich im Bau. Ein fast 3 000 Quadratmeter großes Grundstück an der Mart-Stam-Straße wird zukünftig eine Kindertageseinrichtung für die Betreuung von insgesamt rund hundert Kindern in sechs Gruppen beherbergen. Unter Dreijährige sind in drei Gruppen zu jeweils zehn Kindern im Erdgeschoss untergebracht. Die über Dreijährigen spielen im Obergeschoss. Der Entwurf dieses Kita-Neubaus entstammt der Feder der „WerkStadt Architekten“ und wird im Passivhausstandard ausgeführt. Das Erdgeschoss des Gebäudes ist stufenlos. Vom Foyer sind über einen Flur die verschiedenen Gruppenbereiche erreichbar. Sie bestehen aus einem Gruppen- und Differenzierungsraum.
Die Räume sind so angeordnet, dass  eine loggiaartige Terrasse als Freibereich entsteht. Um das Gebäude gliedern sich Freianlagen mit Spielbereichen in der südlichen Grundstückshälfte.

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