Wohnen am Park

Das ehemalige Wesner-Gelände zwischen Kurmainzer Straße und Breuerwiesen­straße, rechts die Mehrfamilienhäuser der KEG

Neubau von drei Mehrfamilienhäusern schließt Entwicklung des Wesner-Areals ab

Ein Möbelhaus weicht einem neuen Wohnstandort. Seit 2008 entwickelt die KEG Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft das ehemalige Wesner-Areal in Frankfurt-Höchst. Den Abschluss dieser Konversionsmaßnahme im Sommer 2015 bildet die Nachverdichtung in der Breuerwiesenstraße, dem rückwärtigen Teil des Wesner-Grundstücks. Dort realisiert der Projektentwickler, dessen Gesellschafter die Stadt Frankfurt und die BSMF Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung sind, drei Mehrfamilienhäuser mit 60 Wohnungen in Passivhaus-Bauweise im Frankfurter Programm zur sozialen Mietwohnungsbauförderung.

Öffentlich geförderte barrierefreie Wohnungen
Die Wohnungen eignen sich für Ein- bis Fünfpersonenhaushalte. 39 Wohnungen sind barrierefrei erreichbar und drei Wohnungen sind rollstuhlgerecht. Das Projekt wird mit Mitteln der Wohnbauförderung der Stadt Frankfurt (rund 3,4 Millionen Euro) und des Landes Hessen (rund 5,3 Millionen Euro) öffentlich gefördert. Die Wohnungen stehen Haushalten zur Verfügung, die sich am hiesigen Markt nicht angemessen mit Wohnraum versorgen können und auf Unterstützung angewiesen sind. Die Mieten liegen bei 5,50 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Die Mietpreisbindung wird 20 Jahre andauern. Energetisch werden die Gebäude über ein Nahwärmenetz versorgt, das hauptsächlich regenerative Energiequellen zur Wärmeerzeugung nutzt.

Grünflächen und E-Mobilität für alle Bewohner
Die Grünflächen der Wohnhäuser sind grundstücksübergreifend angelegt. Mit unterschiedlichen Spiel- und Bewegungsflächen für Kinder sowie Angeboten für Jugendliche und Erwachsene bieten sie so Raum für nachbarschaftlichen Austausch und Begegnung.
Darüber hinaus können die Bewohner der neuen Häuser das E-Mobility-Angebot „Leben im Westen“ nutzen. Mit diesem Projekt bietet die KEG ihren Mietern und Bewohnern der westlichen Stadtteile ein Netz an Leih- und Ladestationen für unterschiedliche Elektro-Fahrzeuge. In der Kurmainzer Straße 24 stehen den Mietern elektrische Transporträder, so genannte E-Bakfiets, als günstige Mobilitätsalternative zur Verfügung.

Bahnhof und Stadtpark liegen in der Nähe
Die Nähe zum Stadtpark und die Erreichbarkeit der Fußgängerzone und des Bahnhofs in Höchst machen das Gebiet als Wohnstandort attraktiv. Die KEG entwickelte das ehemalige Möbelhaus-Gelände zu einem Quartier mit insgesamt 93 geförderten Mietwohnungen und 28 Einfamilienhäusern sowie einem Seniorenpflegeheim. In den einstigen Verkaufshallen an der Kurmainzer Straße 20 – 24 befinden sich heute unter anderem das „Haus des Jugendrechts“ und eine Schule. Die Fertigstellung der Häuser entlang der Breuerwiesenstraße in diesem Jahr bildet den Abschluss.

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