Vom Büroviertel zum lebendigen Wohnquartier

Das Lyoner Viertel in Niederrad wurde Mitte dieses Jahres in „Lyoner Quartier“ umbenannt. Der einstige Bürostandort, der zu Anfang des neuen Jahrtausends einen Leerstand von rund 300 000 Quadratmetern verzeichnete, entwickelt sich immer weiter zu einem gemischten Quartier mit hohem Wohnanteil. Büros werden zu Wohnungen, gering genutzte Flächen werden bebaut und zwischen Main und Stadtwald wird eine Grünverbindung geschaffen. Die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Umnutzung sind seit Inkrafttreten zweier Bebauungspläne von 2014 und 2016 geschaffen. Ein wichtiges Element der Pläne ist die attraktive Erreichbarkeit der grünen Quartiersmitte an der Saonestraße und des südlich angrenzenden Stadtwaldes über Wegeverbindungen. Angrenzend an den Stadtwald und an weitläufige Sportanlagen sind zudem eine Grundschul- und eine Kitanutzung vorgesehen. Aktuell ist davon auszugehen, dass in dem rund 86 Hektar großen Quartier bis zu 5 000 Wohneinheiten für zirka 7 000 Menschen zur Verfügung stehen werden. Bis heute sind rund 1 000 davon im Bau oder fertiggestellt, 168 Wohneinheiten davon gefördert. Da sich die einstige Bürostadt mit zahlreichen Projekten zu einem attraktiven Wohnquartier entwickelt, anbei ein Kurzüberblick:

 

Kurzübersicht Neubauten und Umnutzung zugunsten von Wohnungen

Lyoner Quartier in Zahlen_Tabelle

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