Start frei für Wohnungsbau

Die Pläne zur Umnutzung des früheren VGF-Geländes in Höchst schreiten voran. Auf dem Areal wird die ABG Frankfurt Holding insgesamt 250 Wohnungen und eine Kindertagesstätte schaffen. Für einen Teil der Bebauung – ein Mehrfamilienhaus mit 87 Wohnungen und einer Tiefgarage mit 38 Stellplätzen – liegt nun der Bauantrag vor.

Stadtstrukturen einbeziehen
Der Entwurf für die Bebauung stammt aus der Zusammenarbeit von Jo Franzke Architekten und dem Planungsbüro „Die Landschaftsarchitekten“. Die Planungen sehen vor, vorhandene Stadtstrukturen einzubeziehen und diese neu zueinander in Beziehung zu setzen. Der Wohnblock an der Zuckschwerdtstraße wird zu Ende gebaut und zur Bahntrasse hin geschlossen. Das als „Torso“ empfundene Gebäude des Jugendzentrums wird ergänzt. Ein dritter Stadtblock vervollständigt den Entwurf und schließt die Lücke zwischen Parkhaus und östlichem Wohnblock. In der Mitte der Gebäudekomplexe entsteht eine grüne Quartiersmitte. Hier werden sowohl Privatgärten, als auch gemeinschaftlich nutzbare Freiräume geschaffen. Um der Lärmbelästigung entgegenzuwirken, orientieren sich die Aufenthaltsräume überwiegend zu dieser zentralen, grünen Mitte. Besonders die Freiraumgestaltung gefiel der Jury im städtebaulichen Gutachterverfahren.

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