Schätze heben – der „Goldene Adler“

Von allen Stadtteilen Frankfurts besitzt Höchst den größten Altstadtkern. Einer seiner verborgenen Schätze ist der „Goldene Adler“, ein stattlicher Fachwerkbau der Spätrenaissance an der Bolongarostraße 156.

Die KEG Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft will diesen Schatz heben und den „Goldenen Adler“ als Projekt vorbildlicher denkmalgemäßer Sanierung wiedergewinnen. Auch das benachbarte Wohnhaus „Nach dem Brand 2“ wird in diesem Zuge wiederhergestellt. Derzeit laufen die vorbereitenden Maßnahmen.Die notwendigen Sanierungen erfolgen auf Basis eines umfangreichen Schadens- und Maßnahmenkatalogs und werden eng mit dem Denkmalamt der Stadt Frankfurt abgestimmt. Dach und Fassade der Gebäude werden erneuert und auch der in den Siebzigerjahren überbaute Innenhof soll wieder hergestellt werden. Im Inneren erfolgt eine Vollsanierung.

Neuer Wohnraum wird geschaffen
Rund 550 Quadratmeter vorhandene Fläche können durch die Sanierung für Wohnen und Leben im Stadtteil wieder gewonnen werden. Das Haus bietet Platz für 10 bis 15 Personen, die auch als Wohngruppe dort leben könnten. Die Räume der ehemaligen Schankwirtschaft könnten für kulturelle oder soziale Veranstaltungen genutzt werden. In den vergangenen Jahren hat sich die KEG mit vielen Projekten für eine Aufwertung des Stadtbildes und ein lebendiges, lebenswertes Höchst eingesetzt. Die Sanierung der Häuser Badstubengasse 4 – 8, die Umnutzung der ehemaligen Schlosserei Biringer als Kulturort und die Entwicklungen in der Melchiorstraße sind Beispiele dafür. Die anspruchsvolle Sanierung des „Goldenen Adlers“ setzt diese Reihe in neuer Qualität fort und schafft zudem Wohnraum.

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