Neugestaltung des Frankensteiner Platzes

Der nun barrierefreie Platz bietet mehr Aufenthaltsqualität

Platz profitiert vom Programm „Schöneres Frankfurt“

Der im Stadtteil Sachsenhausen liegende Frankensteiner Platz wurde im Rahmen des Programms „Schöneres Frankfurt“ neu gestaltet und in diesem Jahr fertiggestellt. Er ist Teil der Gesamtmaßnahme „Umgestaltung des Deutschherrn­ufers zwischen Alter Brücke und Flößerbrücke“ vom Amt für Straßenbau und Erschließung. Ebenso wurde in diesem Zusammenhang die Frankensteiner Straße als Bindeglied zu Alt-Sachsenhausen (Förderprogramm Alt-Sachsenhausen) neu geordnet und umgestaltet, wie auch die Haltestelle der VGF am Frankensteiner Platz barrierefrei umgebaut. Die gesamte Baumaßnahme hat im Oktober 2014 begonnen und ist seit Mai 2016 fertiggestellt.

Lage des Frankensteiner Platzes

Neues Entree für Sachsenhausen
Der Frankensteiner Platz ist ein wichtiger Knotenpunkt am Eingang zu Sachsenhausen. Er rahmt den Brückenkopfbereich der Ignatz-Bubis-Brücke am Sachsenhäuser Ufer und bietet ein Pendant zum Bereich des Portikus auf der nördlichen Main­uferseite. Ziel der Planung war es, den gründerzeitlichen Stadtgrundriss mit den sternförmig einmündenden Straßenzügen in der halbrunden Platzsymmetrie wieder herauszuarbeiten. Die bestehenden Teilflächen des Platzes sind dort, wo es die Verkehrsführung erlaubte, zum Nutzen der Fußgänger und der Aufenthaltsqualität vergrößert worden. Der Platzbereich ist durch die Wahl eines andersfarbigen Belages (hellgrau) gegenüber dem angrenzenden Gehwegbelag (anthrazit) und ein halbkreisförmiges Natursteinschmuckband deutlich herausgearbeitet worden. Selbstverständlich ist nun alles barrierefrei hergestellt. In den Abendstunden unterstreicht das Beleuchtungskonzept die halbrunde Platzform. Die Bestandsbäume werden analog des Lichtkonzeptes für das Mainufer durch eingebaute Bodenstrahler von unten angestrahlt und in Szene gesetzt. Baumneupflanzungen ergänzen die bestehenden Platanen auf der Platzfläche. Ganz wesentlich zur Aufwertung des Platzes hat auch die Beseitigung oder Reduzierung von Werbetafeln, Altglascontainer, Schaltschränken und weiteren Einbauten beigetragen. Der Platz wurde stadträumlich neu geordnet, sodass ein ruhiges, übersichtliches Erscheinungsbild entstanden ist. Insbesondere auf den beiden spürbar vergrößerten Teilplatzflächen mit den angrenzenden Nutzungen Schule und Café hat die Fläche an Nutzungsqualität und Attraktivität gewonnen und wird gut angenommen.

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