Kulturcampus Frankfurt

Früheres Uni-Gelände bekommt neuen Hochschulbau

Bockenheim erhält ein Juwel als Herzstück des Kulturcampus: Das Land Hessen wird 100 Millionen Euro für einen Hochschul-Neubau zur Verfügung stellen, der von der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst genutzt und um städtische Kultureinrichtungen ergänzt werden soll. Mit diesem Baustein wird dem Namen Kulturcampus Rechnung getragen und ein weiteres kulturelles Zentrum Frankfurts realisiert. Auch das Bebauungsplanverfahren für das Areal nähert sich dem Satzungsbeschluss.

Städtebauliches Zukunfts­projekt für Frankfurt
„Diese Entscheidung ist wegweisend. Sie ist wichtig, erfreulich und gut für Frankfurt. Zugleich zeigt sie, dass beim Kulturcampus aller Kritik zum Trotz weiterhin die Kultur im Mittelpunkt stehen wird“, sagte Bürgermeister und Planungsdezernent Olaf Cunitz. „Wir haben nun eine hervorragende Situation, aus der wir ein einmaliges Stadtquartier um die Kultureinrichtungen herum, mit einem hohen Wohnanteil, aber auch gewerblichen Nutzungen entwickeln können. Wir sind jetzt einen entscheidenden Schritt weitergekommen auf dem Weg zur Realisierung dieses für die Stadt Frankfurt bedeutenden städtebaulichen Zu-kunftsprojekts.“ In den weiteren Planungsprozessen wird nun der Standort des heutigen Juridicums geprüft. Das Gebäude wird derzeit noch von der Goethe-Universität genutzt, aber im Zuge der Standortneuordnung aufgegeben. Auf dem Gelände entstehen außerdem rund 1200 Wohnungen, Wohnheimplätze für Studierende sowie mehrere Kinderbetreuungseinrichtungen. Am ehemaligen Standort des AfE-Turms werden aktuell zwei neue Hochhäuser geplant: ein Hotel- und Wohnturm mit 140 Metern Höhe und ein 100-Meter-Bürohochhaus.

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