Der Bau des „Alleentunnels“ ist nicht mehr beabsichtigt, die Planungsarbeiten hierzu sind gestoppt

Mit dem „Alleentunnel“ sollte die BAB A 66 von der Anschlussstelle Frankfurt-Miquelallee mit der BAB A 661 im Frankfurter Osten verbunden werden. Die Stadt Frankfurt am Main stand diesem Vorhaben zunehmend kritisch gegenüber. Schließlich ist es gelungen, auch das Land Hessen von der ablehnenden Haltung zu überzeugen. Im Februar dieses Jahres stimmte nun auch der Bund zu, „die Planung für das Projekt einzustellen und nicht mehr weiterzuverfolgen“. Bürgermeister und Planungsdezernent Olaf Cunitz und Verkehrsdezernent Stefan Majer sehen sich bestätigt: „Das ist die richtige Entscheidung gegen ein unsinniges Projekt, was Unsummen von anderorts dringender benötigten Infrastrukturmitteln für ein von Stadtpolitik und Bevölkerung längst nicht mehr gewolltes Projekt gebunden hätte.“ Die Stadt gewinnt planerische Handlungsfreiheit mit dem Aus des Alleentunnels und kann die weitere Planung für das Ernst-May-Viertel fortsetzen. Damit eröffnet sich eine große städtebauliche Chance, die Platz für mehrere Tausend Wohnungen bieten könnte, da der Alleen­tunnel Geschichte ist.

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