Bürokomplex wird zum Wohnturm mit Kita

Das Bauvorhaben befindet sich in den letzten Zügen

In Frankfurt stehen viele Bürogebäude leer oder zumindest teilweise. Dasselbe Schicksal teilte auch der Büroturm in der Stresemannallee 61 Ecke Tiroler Straße, ehemals bekannt als das Bethmann-Haus. Das 14-stöckige Bürohochhaus hatte in dieser Nutzungsform keine Zukunft mehr. Die erforderlichen Brandschutzmaßnahmen und die hohen Leerstandsquoten bei Gewerbeflächen in Frankfurt ließen eine Sanierung unwirtschaftlich erscheinen. Was wird aus dem Turm in guter Lage inmitten von Einkaufsmöglichkeiten und einer guten Verkehrsanbindung? Ein Studentenwohnheim, ein Ärztezentrum oder Wohnungen waren einige diskutierte Möglichkeiten. Mit dem Eigentümerwechsel des Turms im Mai 2012, dem Antrag auf Umnutzung in Wohnen und dem gestellten Bauantrag, sind die Würfel gefallen: die Umnutzung in Wohnen.

3100 Quadratmeter Wohn­fläche für 45 Wohnungen und 700 Quadratmeter für eine Kita
Fertiggestellt wird das Vorhaben von Bien Immobilien noch in diesem Jahr. Voraussichtlich Ende Mai beziehungsweise Anfang Juni, sind die Zwei- bis Vier-Zimmerwohnungen bezugsfertig. In einer Höhe von 44 Metern sind auch Penthouse-Wohnungen mit Blick über die Stadt oder auf die Skyline zu haben. Aktuell wird noch an der Fassade, dem Innenausbau der Wohnungen und am Umbau der Kita gearbeitet. Die Kita hat künftig vier Gruppen, zwei sind für unter Dreijährige und die zwei anderen besuchen Kinder ab drei Jahren.

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