Aufbruchstimmung in der Ex-Bürostadt

Unter dem neuen Namen „Lyoner Quartier“ wandelt sich die einstige Bürostadt Niederrad zu einem lebendigen Wohn- und Geschäftsquartier. GWH und GWH Bauprojekte beteiligen sich an dieser städtebaulichen Entwicklung mit insgesamt etwa 320 modernen Wohnungen für Mieter und Kaufinteressenten. Wo im Süden Frankfurts einst anonyme Geschäftsgebäude dominierten, rücken Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Freizeit in den nächsten Jahren deutlich zusammen. Die ehemalige Bürostadt heißt nun ganz offiziell Lyoner Quartier – und knüpft damit nicht nur an Frankfurts Partnerstadt, sondern auch an die Lyoner Straße an, die als Ringstraße durch das Quartier führt. Die Marschrichtung für die kommenden Jahre ist klar: weg von der Monokultur, hin zu einem lebens- und liebenswerten neuen Stadtteil.

Büros werden zu Wohnraum
An der Lyoner Straße 40 baut die GWH Bauprojekte für die GWH Wohnungsgesellschaft bis Mitte 2019 rund 150 Mietwohnungen auf 19 Stockwerken, mit einer Wohnfläche von rund 7800 Quadratmetern.

Hauptsächlich Zwei-Zimmer-Wohnungen
Den Löwenanteil werden dabei Zwei-Zimmer-Wohnungen mit Flächen zwischen 44 und 64 Quadratmetern ausmachen, in den oberen Geschossen wird es außerdem einige Maisonette-Wohnungen geben. Die Entkernungsarbeiten und der Fassadenrückbau des Bürohochhauses, in dem die Mietwohnungen entstehen, sind derzeit in vollem Gange. In einem zweiten Schritt plant die GWH Bauprojekte im Jahr 2018 den Abriss zweier Bürogebäude am Fuß des Hochhauses. An gleicher Stelle sollen dann rund 170 Eigentumswohnungen mit begrüntem Innenhof entstehen. „Die Umgestaltung von Gewerbe- zu Wohnflächen ist ein aufwändiges Unterfangen, aber wir sind überzeugt davon, dass die Mühe lohnt“, sagt Manfred Martin, Projektleiter bei der GWH Bauprojekte.

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