OMNITURM: Das erste Hochhaus für Wohnen und Arbeiten in Frankfurt

Der OMNITURM ist das erste Hochhausprojekt mitten im Frankfurter Bankenviertel, das Arbeiten, Wohnen und Leben vertikal verbindet. So wird an der Kreuzung Große Gallusstraße und Neue Mainzer Straße nicht nur neuer Büroraum geschaffen, sondern es entstehen auch Wohnungen. Das entlastet zum einen den Frankfurter Wohnungsmarkt, zum anderen sorgt es für die Belebung des Gebäudes und der Nachbarschaft am Abend und an den Wochenenden.

147 Mietwohnungen in luftiger Höhe
Nach seiner Fertigstellung Anfang 2019 wird dieser zirka 190 Meter hohe Turm auf einer Gesamtfläche von 54100 Quadratmetern flexible und effiziente Flächen bieten, die den Bedürfnissen sowohl von gewerblichen Nutzern als auch denen der Wohnungsmieter gerecht werden. Dazu wird nicht zuletzt eine Dachterrasse im 45. Stockwerk beitragen.
Die öffentlichen Bereiche im Sockel bieten in besonders hohen, stützenfreien Räumen Platz für Gastronomie, flexible Arbeitsplatzkonzepte sowie Gemeinschafts- und Veranstaltungsflächen. Die sich anschließende Promenade und die zukünftige Plaza werden die grüne Oase inmitten der Hochhaustürme des Bankenviertels.

Hochhaus mit Hüftschwung
Den OMNITURM kann man als schlanken und gleichzeitig nüchternen „Stapel“ von belebten Ebenen bezeichnen, der von zwei skulpturalen Bewegungen unterbrochen wird. Auf Straßenniveau springen die Geschosse vor und zurück. Danach geht die Metall-Glas-Fassade gleichmäßig in die Höhe. Auf mittlerer Höhe des Gebäudes, dem Beginn der Stockwerke für die Wohnungen in 70 bis 100 Metern Höhe, wird dieses Muster unterbrochen. Die einzelnen Stockwerke schieben sich von der 15. bis zur 22. Etage spiralförmig aus der Silhouette des Turms heraus und schaffen dadurch Terrassen, die einen Blick auf die umliegenden Straßen und Grünflächen bieten. Von weitem sieht das aus wie ein Hüftschwung.
Der obere Teil des Turms geht dann wieder zur nüchternen Variante für eine optimale Büroflächennutzung zurück. Neben all den architektonischen und technischen Raffinessen wird aber auch an die Umwelt und Nachhaltigkeit gedacht. Das Hochhaus zielt darauf ab, nach seiner Fertigstellung das LEED Platin-Zertifikat (Leadership in Energy and Environmental Design) verliehen zu bekommen.
Ein Teil des Grundstücks wird genutzt, um die Neue Schlesinger Gasse über eine Promenade optisch weiter auf die Große Gallusstraße zu verlängern. Auf dem Nachbargrundstück entsteht auf dem ehemaligen Deutsche Bank-Areal eine neue Grünfläche für die Innenstadt.

Entwickler mit besonderen Bauwerken
Tishman Speyer, der Entwickler des OMNITURM, steht für den Bau von Objekten, die oft die Silhouette einer Stadt prägen. So hat er in Frankfurt neben anderen Gebäuden den MesseTurm, OpernTurm und TaunusTurm entwickelt. Weltweit hat das Unternehmen bislang ein Immobilienportfolio mit rund 14 Millionen Quadratmetern, verteilt auf 389 Objekte, im Wert von über 78 Milliarden US-Dollar erworben, entwickelt und verwaltet. Darunter so Berühmtheiten wie das Rockefeller Center und das Chrysler Center.

Innovative Architektur
Die Architektur stammt aus der Feder des Architekturbüros Bjarke Ingels Group, den Shootingstars der internationalen Architektur-Avantgarde.
Der 1974 geborene dänische Architekt Bjarke Ingels gilt derzeit als einer der innovativsten Vertreter seiner Zunft. Mit seiner 2005 in Kopenhagen gegründeten Bjarke Ingels Group (BIG) räumt er global einen Preis nach dem anderen ab. Hunderte Mitarbeiter in Kopenhagen und New York arbeiten an verschiedenen Projekten: Museen, Kraftwerke, Wohnbauten, Rathäuser und Konzerthallen zählen zu dem Repertoire, aber mittlerweile auch spektakuläre Hochhäuser. In New York bereichert beispielsweise das „VIA 57 West“ die Skyline, ein verdrehtes Hochhaus mit pyramidenartigem Korpus unmittelbar am Hudson River. Bei aller Extravaganz seiner Bauten stehen Nachhaltigkeit und Benutzerfreundlichkeit im Fokus. Bjarke Ingels sieht Architektur nicht als Selbstzweck – sie soll dem Menschen dienen, ihm Erweiterungsmöglichkeiten für seine individuellen Bedürfnisse bieten.

Zahlen und Fakten:

Höhe: 190 Meter, 45 Geschosse
Fassade: Innovative Metall-Glas-Fassade
Beginn Baumaßnahmen: Januar 2016
Grundsteinlegung: Mai 2017
Geplante Fertigstellung: 2019
Vermietbare Fläche:
Gewerbliche Nutzungen ca. 44.200 m²
Wohnnutzung ca. 147 Wohnungen auf ca. 8.200 m²
Öffentliche Bereiche ca. 1.700 m²
Stellplätze: ca. 200 Tiefgaragenstellplätze,
Fahrradstellplätze und Ladestation für Elektrofahrzeuge

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